September 2019

Multiplikatorentraining

Ein Fortbildungsangebot für Menschen in Verwaltungen, Betrieben, Gewerkschaften, Schulen und in der Jugendarbeit, die ihr Wissen in geeigneter Weise teilen und so dazu beitragen, in ihrem Arbeitsumfeld für ein kollegiales, offenes und tolerantes (Betriebs-)Klima zu sorgen.

Wir laden Sie als Multiplikator*innen im Betrieb / in der Institution herzlich ein, am 17. September 2019, 14:00 bis 20:00 Uhr Hintergründe und Zusammenhänge rechter Strömungen zu erfahren und Möglichkeiten des Handelns kennenzulernen.

Neonazis, Rechtsextreme, Neue Rechte, Rechtpopulismus, Identitäre Bewegung, Reichsbürger… Das sind nur einige Begriffe, die in der aktuellen Diskussion über das politische Spektrum Rechtsaußen genutzt werden. In diesem Dickicht unterschiedlicher Zuschreibungen verliert man schnell die Übersicht. Um wen handelt es sich genau? Was sind die jeweiligen ideologischen Grundlagen? Und wie sind die einzelnen Spektren voneinander zu unterscheiden? Antworten auf diese und andere Fragen soll die Fortbildung, die sich speziell an Multiplikator/innen aus den Bereichen Verwaltung, Schule, Jugendarbeit und Betriebsräte richtet, geben. Ein Fokus liegt dabei auf dem Thema „Rassismus“ als Kernideologie aller extrem rechten Strömungen, der sich aber gleich-wohl auch in der politischen Mitte findet und ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

Als Referenten konnten Alexander Häusler (Dipl. Sozialwissenschaftler, Hochschule Düsseldorf, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus, Neonazismus) und Andreas Speit (Dipl. Sozialökonom, freier Journalist, Publizist und Autor, Experte der rechten Szene in Deutschland) gewonnen werden.

Das Multiplikatorentraining findet im Sitzungssaal Hohenzollernbad im Oberbergischen Kreis (Moltkestraße 45 51643 Gummersbach) statt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10.09.2019 unter info@netzgegenrechts-oberberg.org.

Die Einladung kann hier noch einmal abgerufen werden. Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

1. Oberbergische Frag-mich-Messe

Einblicke in unterschiedliche Kulturen

Am 7. September 2019 von 14:00-19:00 Uhr findet in Waldbröl im Bürgerdorf am Alsberg die 1. Oberbergische Frag-mich-Messe statt.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist den Dialog zwischen verschiedenen Menschen zu fördern, um so Vorurteilen vorzubeugen und Menschen einander näher zu bringen. Durch Begegnung und die Auseinandersetzung mit unbekannten Menschen, werden auch Ängste ihnen gegenüber abgebaut. Um leicht in Kontakt zu kommen, stehen „Dialogtische“ zur Verfügung, an denen sich Menschen zu den vier ausgewählten Themen, die alle Menschen betreffen, befragen lassen. Die Themen werden Arbeit, Freizeit, Religion sowie Freunde und Familie sein.

Es sollen fünf bis sechs Personen jeweils für 15 bis 30 Minuten an einem Dialogtisch zusammentreffen, eine Gelegenheit für einen gleichberechtigten Austausch von Wahrnehmungen, Sichtweisen und Erfahrungen. Wichtig dabei ist, dass die Teilnehmenden sich auf das, was gesagt wird, einlassen und die Meinungen und Ideen der anderen als legitim anerkennen, auch wenn sie nicht unbedingt damit einverstanden sind. Schließlich beruhen diese auf den jeweils eigenen Lebenserfahrungen, die eine Person gemacht hat.

Unser Ziel haben wir erreicht, wenn begonnene Gespräche, die am Dialogtisch nicht beendet werden konnten, am Rande der Veranstaltung weiterführt werden und dadurch neue Kontakte entstehen, die für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft so wichtig sind.

Während der gesamten Veranstaltung gibt es ein kulinarisches Angebot im Foyer. Hier finden sie noch einmal eine Einladung sowie das Plakat zu der Veranstaltung.

Unsere Kooperationspartner sind für diese Veranstaltung: der Paritätische; Kreisgruppe Oberberg, Unser Oberberg ist bunt – nicht braun!, die Fraueninitiative VIOLA, die Afrika Union Gummersbach, sowie der Caritasverband Oberberg e.V.. Wir danken außerdem der Stadt Waldbröl.