Reichsbürger

– Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat (Online)

Im Oberbergischen Kreis gibt es immer wieder Fälle von Straftaten durch Reichsbürger. Darunter fallen u.a. Urkundenfälschungen, Nötigungen und auch Körperverletzungen an Polizisten.
Der Staatsschutz hat eine Zahl von über 100 Reichsbürgern genannt, die es im Oberbergischen Kreis geben soll. Bei einer Hausdurchsuchung bei Reichsbürgern in Gummersbach wurden im März diesen Jahres auch abgesägte Schrotflinten gefunden.
Da Reichsbürger die Bundesrepublik Deutschland als Staat und deren Behörden nicht anerkennen, sind sie mit Mitteln der Polizei und Justiz kaum erreichbar. Die Waffenfunde bei Reichsbürgern zeigen deren Bereitschaft, sich bei einer gefühlten Bedrohung notfalls mit Waffengewalt zu wehren. So erschoss 2016 ein Reichsbürger in Georgensgmünd einen Beamten eines Spezialeinsatzkommandos.
An diesem Vortrags- und Diskussionsabend wird sich der Referent Fragen widmen wie: Wer sind diese Reichsbürger? Sind alle als rechtsextrem einzustufen? Welche Ideologie steht hinter ihrem Weltbild und welche Strategien gibt es, gegen sie vorzugehen? In der Veranstaltung am 12.11.2020 von 19:00 bis 21:15 Uhr wird auch Zeit und Raum für Ihre Fragen sein.

Jan Rathje ist Politikwissenschaftler und Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung. Seit 2014 beschäftigt er sich mit der Reichsbürger-Szene und hat vielfach dazu publiziert.

 

 

 

Zurück

Online-Fortbildung

Multiplikator*innenschulung wird am 30.11.2020 von 14.00 bis 19.00 Uhr als Online-Veranstaltung nachgeholt.

Referent*innen: Anke Hoffstadt und Alexander Häusler
Anmeldung an das Netzwerk gegen Rechts

– Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat (Online)

Online-Vortrag zur Reichsbürgerbewegung mit anschließender Diskussion 
am 12.11.2020 von 19:00 bis 21:15 Uhr

Videoaktion

Kurzfilme selber machen!
September- November 2020
Alter 14-21 Jahre
Die Teilnahme ist Kostenlos!
Um Anmeldung beim Netzwerk gegen Rechts wird gebeten.

"Was geht mich das an?"

Was tust du, was tut ihr gegen Antisemitismus und Rassismus?
500 Euro (1. Preis), 300 Euro (2. Preis) und 200 Euro (3. Preis)