Gegen Alltagsrassismus

Videoaktion

Jugendliche (Alter: 14 bis 21 Jahre), Jugendzentren und Schulen aus dem Oberbergischen Kreis, können sich beim Netzwerk gegen Rechts anmelden um Videos gegen Alltagsrassismus zu drehen. Gedreht werden kann in den Monaten September, Oktober und November.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Gedreht werden die Videos mit professioneller Unterstützung durch Medienpädagog*innen des Medienprojektes Wuppertal, mit professionellem Equipment. Videos die vor dem 16.10.2020 fertig gestellt wurden, können sich für den Jugendkulturpreis 2020 bewerben.
Teilnehmen können Gruppen in der Größe von 4 bis max. 12 Personen. Schulklassen können entsprechend aufgeteilt werden. Es können Spielfilme, Dokumentationen, Trickfilme oder auch Musikvideos gedreht werden.
Für die Produktion der Kurzfilme benötigen die Teilnehmer*innen drei Tage Zeit (erster Tag Planung, zweiter und dritter Tag Dreh). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Thema:

Jugendliche aus dem Oberbergischen Kreis erhalten die Möglichkeit sich offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und ihren Umgang damit, auseinanderzusetzen. Wo spielt die eigene Herkunft und kulturelle Zugehörigkeit eine Rolle, wo gibt es kulturelle Unterschiede und Abgrenzungen? Mit wem sind sie befreundet – mit wem nicht? Was lernen sie von anderen Kulturen und wie wirkt sich kulturelle Vielfalt auf den Freundeskreis aus?
Bezeichnungen wie »Kartoffel« oder »Kanake« gehören für die Jugendlichen zu ihrer Sprache dazu, oft werden rassistische Äußerungen im Freundeskreis geduldet oder als Spaß gesehen. Doch wo hört der Spaß auf und wo fängt die Beleidigung an? Wann wird eine Beleidigung zur Diskriminierung oder gar zu Rassismus? Wie reagieren Menschen, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe beleidigt wird? Wo mischen sie sich ein und wo nicht?
 
In Zeiten von Rechtspopulismus und Hetze im Netz können die Jugendlichen offen von ihren Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen berichten und diese in einer Filmidee umsetzen.
Das Ziel des Filmprojektes ist es, Diskussionen zum Umgang miteinander anzuregen und einen offenen und persönlichen Austausch zu fördern sowie gegenseitige Akzeptanz und Respekt zu stärken.
Eine Bewerbung ist ab sofort möglich unter: info@netzgegenrechts-oberberg.org oder 02261/9877668

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Online Vortrag

Am 8.7.2021 um 18 Uhr wird Veronika Kracher erläutern warum Frauenhass, Antifeminismus und Anti-Gender-Rhetorik häufig eine Schnittstelle zwischen konservativen und rechten Positionen bilden und als "Türöffner" in die rechtsextreme Szene fungieren können.
 
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist gebührenfrei.
Anmeldung unter: netzgegenrechts-obk@pariberg.de
Bildrechte: Dennis Pesch

Welche Diskriminierungspotentiale stecken in sogenannter Künstlicher Intelligenz? Welche Beispiele gibt es für Diskriminierung durch Algorithmen? Diesen und weiteren Fragen wird sich Jessica Wulf von AlgorithmWatch am Dienstag, den 06. April 2021 von 18:00 bis 19:00 Uhr in einer Online-Veranstaltung via Zoom widmen.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist ausschließlich online über diesem Link möglich. Für die Teilnahme wird eine funktionierende E-Mail-Adresse benötigt, damit Ihnen der Link zur Veranstaltung zugeschickt werden kann.
Bildrechte: Markus Spiske

Verschwörungstheorien, Rechtsextremismus - und wie das alles miteinander zusammenhängt

Katharina Nocun wird am 30. April 2021 um 18:00 Uhr mit allen Interessierten einen Online-Vortrag teilen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Schnittstellen von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien legen. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Frau Nocun konkrete Fragen über den Chat zu stellen.

Eine Anmeldung ist ausschließlich online über den Warenkorb der VHS Oberberg über diesen Link möglich.

Geflüchtetenrettung auf dem Mittelmeer - und bei uns vor Ort

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus, die 2021 unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos" stattfindet, halten Kurt Schiwy (Sea Watch, Mission Lifeline) und Inga Adams (Seebrücke Köln, SOS MEDITERRANEE) am 15. März ab 19 Uhr einen Vortrag über die Seenotrettung im Mittelmeer und ihr Engagement vor Ort in Deutschland.